Die Weihnachtszeit bei uns in Arequipa

Hola Amigos,

Wir haben uns jetzt seit einiger Zeit nicht mehr gemeldet, aber es war in den letzten Wochen auch immer viel los.

Das Wohnzimmer für Santa Rosa: Es ist endlich fertig verputzt und schon geweißelt. P1010748

Letzten Samstag fand die große Weihnachtsfeier mit allen CIRCA – Kinderheimen statt. Sie dauerte von 10 Uhr Vormittags bis 8 Uhr Abends und alle casitas sangen Weihnachtslieder und führten kleine Schauspiele auf. Außerdem gab es ein großes Festessen – es gab chancho, also Schweinefleisch, was in Peru typisch für besondere Anlässe ist.P1010712Die Jüngsten (3 – 6 Jahre) aus der casita „Hermano Clemente“ beim Aufführen eines Weihnachtsliedes.P1010725Die Kinder vom Kinderheim „Santa Teresita“ formten zum Abschluss ihres Liedes einen SternP1010727Die Mädls vom Kinderheim Goretti tanzten und sagen.

In unserem Kinderheim Santa Rosa haben wir am Mittwoch auch noch eine kleine Fiesta veranstaltet mit Spielen, Musik und natürlich Geschenken (Da es unsere Casita noch nicht lange gibt und deswegen weniger bekannt ist, finden bei uns leider fast nie Fiestas statt, deshalb haben wir das einfach übernommen). Dafür haben wir extra noch Plätzchen gebacken und stellten für unsere Mädls Süßigkeitentütchen zusammen. DSC03717Die Geschenke für die Mädls: die Älteren bekamen Bücher und die Jüngeren BarbiesDSC03724Marina, Mariorit und Clara beim Tanzen.DSC03719Baby-Miezi Pepe war natürlich auch dabeiDSC03727Die Mädls beim Bekommen ihrer Weihnachtsgeschenke

In den letzten Wochen haben wir alle zusammen noch unser Kinderheim, vor allem unser Comedor (Essimmer) weihnachtlich hergerichtet. So sah es dann aus:P1010697P1010692Unser Plastik – Christbaum und unsere KrippeP1010655Die Kinder beim Herrichten des Innenhofes unseres Kinderheims

 

Für die Kinder und uns geht es jetzt in zweieinhalb Monate Sommerferien. Wir werden von Ende Dezember bis Anfang März in Peru und Südamerika unterwegs sein und uns diesen vielfältigen Kontinent genauer anschauen.

Weihnachten werden wir noch in Arequipa verbringen – danach geht’s auf die große Reise.

Wir wünschen euch Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

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Hasta luego,

Christoph, Clara, Daniel, Maria und Sophia

 

 

 

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Die ersten Projekte sind gestartet

Hola Chicos. ¿Comó están?

Wir wollen euch ja nicht neidisch machen, aber wir hatten Donnerstag frei. Es war nämlich ein Spontanfeiertag in Peru, da sich die peruanische Fußballnationalmannschaft am Mittwochabend mit einen 2-0 Sieg gegen Neuseeland, als letzte Mannschaft überhaupt, für die WM 2018 qualifiziert hatte. La selección peruana schaffte es, sich seit 1982 endlich wieder einmal für eine Fußballweltmeisterschafft zu qualifizieren. Ein großes Ereignis für Peru – und wir sind dabei!!!!!  Der Sieg musste natürlich gefeiert werden und am Tag darauf ist man dann zu müde, um zu Arbeiten. IMG-20171111-WA0006Wir freuen uns schon auf el Mundial! 🙂

Seit dem letzten Eintrag hat sich einiges verändert. Wir haben mit den ersten Projekten angefangen.

Das Sonnensegel: Auch wenn ihr im kalten, nebligen und regnerischen Deutschland gerade nicht an Sonne denken könnt, haben wir sie im fast immersonnigen Arequipa eigentlich täglich. Da die Sonneneinstrahlung hier viel stärker ist als in Deutschland, ist es ein Muss, dass Sport- und Spielplätze, sowie größere Innenhöfe von Sonnensegeln überdacht werden. Leider war das alte Sonnensegel von unserem Kinderheim Santa Rosa total zerrissen und nicht mehr reparierbar. Deshalb haben wir von den Spendengeldern ein neues Sonnensegel besorgt. P1010625Die schwierigen Aufhängearbeiten fanden in der Nacht statt, da zu dieser Tageszeit am wenigsten Wind geht.P1010636P1010626P1010631IMG-20171116-WA0001So sieht das neue Sonnensegel aus

Das Wohnzimmer: Santa Rosa bekommt einen neuen Raum! Auch wenn unser Kinderheim eigentlich viel zu bieten hat, fehlt eins: ein gemütlicher Raum. Vor allem im Hinblick auf die kommende Regenzeit in den Monaten Januar, Februar und März, wenn sich die Mädels nicht draußen aufhalten können, finden wir es wichtig, dass sie einen bequemen Rückzugsort haben, zum Spielen, Lesen und einfach nur zum Verbringen eines gemütlichen Nachmittages. So hat es am Samstag morgen noch ausgesehen….. 

wird noch schöner, das versprechen wir euch 🙂

Dieses Wochenende haben wir nun mit dem Verputzen angefangen.

Liebe Spender, alle diese Projekte könnten wir nicht ohne eure Hilfe realisieren. Wir hoffen auch weiterhin auf eure Unterstützung. ¡Muchas gracias!

Christoph, Clara, Daniel, Maria und Sophia

 

Muchas gracias!!

Ein herzliches Vergelt’s Gott an die Ministranten aus Schönberg, Eberhartsreuth und Kirchberg, die unsere Arbeit mit einer Spende über 300€ unterstützen. Auch möchten wir uns bei der Dietrich-Bonhoeffer-Schule Schönberg bedanken, die ebenfalls einen Betrag von 300€ spendete. Das Geld wird auch schnell Verwendung finden, weil wir nämlich gerade dabei sind ein Dach und einen Aufenthaltsraum in unserem Kinderheim zu bauen. Aber davon in Kürze mehr. Daniel war bis zum Start unseres Abenteuers neun Jahre lang aktiver Ministrant in der Pfarrei Schönberg und verbrachte seine Grundschulzeit an der DBS Schönberg.

Bei allen Danksagungen wollen wir aber auch alle anonymen Spender nicht vergessen und ihnen ein Vergelt’s Gott aussprechen!!

Unser Alltag in den Schulen

Arequipa/Niederbayern/Grevenbroich. Seit vier Wochen sind die fünf jungen FSJ-ler aus dem Bistum Passau nun endgültig im CIRCA-Alltag angelangt. Genauer gesagt heißt das für jeden: an drei Vormittagen in der Woche sechs Stunden an drei verschieden Primarias (1. bis 6. Klasse) Englisch  unterrichten. Das Reis-, Kartoffel- und Pollohaltige Mittagessen genießen sie im CIRCA Hauptquartier „Kennedy“. Danach schwärmen die fünf in die Kinderheime aus, um den Kindern dort bei den Hausaufgaben zu helfen. Die Kleinen müssen sie jedoch zuerst dazu motivieren, ihre Hausaufgaben zu machen. Horst Schlämmer vom Grevenbroicher Tagblatt konnte sie zu ihrem neuen Leben als Lehrerinnen und Lehrer in Peru befragen.

Schlämmer: „Guten Abend ihr Schätzelein. Ich hoffe ihr könnt mich verstehen ich hab nämlich ein neues Gebiss. Frau Niedermeier, welche Erfahrungen machten Sie bereits mit Ihren Schülern?“

Niedermeier: „Viele. Ich unterrichte jetzt ja schon seit vier Wochen. Es gibt Schüler, die total motiviert sind und welche, die richtig unmotiviert sind. Dasselbe gibt es natürlich auch für Klassen. Meine motivierteste Klasse ist die Vierte in San José Obrero. Die wollten einfach weiter Unterricht machen, obwohl schon Pause war. Fast schon übermotiviert! San José Obrero ist eine reine Jungsschule, ich dachte am Anfang ich werde superstreng sein müssen, aber eigentlich sind alle Klassen, auch 5° und 6° Grado voll in Ordnung, die kann man schon im Griff bekommen. Am unmotiviertesten ist meine sechste Klasse in Jesus Obrero, wollen gar nix lernen, passen nicht auf, sind laut und generell keine liebenswürdige Klasse. Aber das ist typisch, sechste Klassen sind fast immer die schlimmsten. Die sind halt voll in der Pubertät und interessieren sich dann für andere Sachen als Englisch. In solchen Klassen kann man auch schon mal Liebesbriefe, die sich die Schüler untereinander schreiben, einsammeln oder es kommt auch vor, dass ein Schüler von seinem Banknachbar ausgefragt wird, welches Mädchen ihm gefällt. Auch ganz unterhaltsam als Lehrerin! 🙂 „

Schlämmer: “Herr Geiling, wie kommen sie mit einer lauten Klasse zurecht? Wie beruhigen Sie sie?“

Geiling: „Alles in Allem habe ich das große Glück, dass meine Klassen vergleichsweise klein sind; in Peru heißt das so ca. 35 Schüler pro Klasse. Das macht das ganze einfacher, denn man hat eher einen Überblick, welche Schüler in den Klassen für die Unruhe sorgen. Bei einzelnen Schülern ist es einfacher, sie ruhig zu stellen. Ich ermahne sie einfach 1 bis 2 mal und wenn das nicht hilft lasse ich sie einfach umsetzen; so, dass sie abgeschottet von anderen Schülern sind. Einmal jedoch musste ich härter durchgreifen. Eine Lehrerin und ich gemeinsam haben zwei Jungen dann aus der Klasse verwiesen. Danach war es aber die leiseste Klasse überhaupt 🙂 Wenn eine ganze Klasse an sich unruhig ist, ist es schwerer. Dann habe ich mich auch schon mal einfach vor die Tafel gestellt und 25 Minuten gar nichts gesagt. Die Klasse merkt es meistens schon, dass sie etwas falsch gemacht hat und ist dann ruhiger. Und einfach den Moralapostel spielen, wie wichtig denn Englisch in der Zukunft ist, hilft auch einige Male.     Aber im Grunde habe ich fast nur ruhige und nette Klassen :)“

Schlämmer: “Frau Sanladerer, wann beginnt für Sie ein Schultag und was machen Sie in den Pausen?“

Sanladerer: „Der Unterricht startet hier generell zwischen 8:15 und 8:30. Doch auch hier gilt die hora peruana, da kann es schon mal später werden… In den Pausen steht man eigentlich nur blöd rum. Doch meistens dauert es nicht lange bis ein paar Schulkinder mit neugierigen Fragen, zum Beispiel wer man denn sei, daherkommen.“

Die lustigsten Fragen, die uns gestellt wurden: „Warum hast du weiße Haut? Haben bei euch alle weiße Haut?“ „Hast du Eltern?“ „Wie groß sind deine Eltern?“ „Wie heißt du in Deutschland?“ „Ist Deutschland ein Land? Ist das in den USA?“ „Spricht man in Deutschland Englisch? Wieso lernt man in Deutschland Englisch? Kann man sich auf Deutsch nicht unterhalten?“ „Hast du Kinder?“

Schlämmer: “Herr Friedl, wie sah ihr erster Schultag aus?“

Friedl: „An meinem ersten Schultag wurde ich um 7:00 Uhr von Marleni, die bei uns im Kinderheim arbeitet und Lehrerin in der Schule Sor Ana ist, abgeholt. Wir fuhren ca. 15 min mit dem Combi zu unserer Schule. Damit ist Sor Ana eine von den näheren Schulen in denen wir arbeiten. Jeder Schultag beginnt mit der formacion, bei der sich alle Schüler der Schule nach Klassen in Reihen aufstellen müssen. Dabei bekommen sie Anweisungen, die ein Lehrer durch ein Mikrofon gibt, damit alle Schüler schneller in Reih und Glied und mit genügend Abstand zum Nachbarn stehen. Danach wird gebetet und aus der Bibel vorgelesen. An meinem ersten Schultag wurde ich plötzlich am Ende der formacion aufgefordert mich der Schule vorzustellen. Ich hoffe ich hab mich nicht komplett zum Affen gemacht mit dem was ich gesagt habe, weil es ziemlich unerwartet für mich kam und ich auf die Schnelle nicht wusste, was ich sagen sollte. Danach wurde mir  ein Stundenplan zusammengekritzelt und dann gings auch schon los. Wobei ich erst noch warten musste bis die vierte Klasse mit frühstücken fertig war. Das war neu für mich, dass zumindest alle Schüler der Primaria täglich ein warmes Nudelgericht zum Frühstück serviert bekommen. Um halb neun fing ich dann schließlich an Farben auf Englisch zu unterrichten. Ich hielt in sechs verschiedenen Klassen Unterricht. In manchen Klassen war die Klassenlehrerin gar nicht da, sodass ich wirklich ins kalte Wasser geschmissen worden bin. Aber an dem Tag arbeiteten fast alle Klassen gut mit. In der Pause oder zwischen den Stunden wurde ich oft von den Kindern gefragt warum ich denn gelbe Haare hätte oder ob meine Haare wirklich echt seien. Alles in allem war mein erster Schultag sehr aufregend und spannend, sowie für meine Schüler wahrscheinlich auch.“

Schlämmer: „Frau Rogowsky, was war bisher bester Schultag?“

Rogowsky: „An den kann ich mich noch gut erinnern. Ich bin morgens in meine Schule Paulo VI gekommen und mir wurde zuerst einmal gesagt: „Heute ist der 37. Geburtstag unserer Schule!“ Ich dachte mir: „ja und? In Deutschland ist das doch auch nix besonderes?!“ – Falsch gedacht! Den ganzen Vormittag fiel der Unterricht aus und es gab eine riesige Party. Es kamen viele Gäste wie ehemalige Schulabsolventen oder Direktoren anderer Circa-Schulen. Man muss sagen: Feiern kann diese Schule! Es war alles geboten: traditionelle Tänze einiger Klassen, militärähnliches Aufmaschieren von Schülern, der Live-Auftritt einer Mariachi-Band, 3 große Torten und ein Festessen!

Man muss aber auch sagen, dass nicht nur meine sondern alle Schulen ihren Geburtstag so groß feiern. Meist kommt ein externer Tanzlehrer in die Schulen, um dort schon Monate zuvor anzufangen mit den Schülern mehrmals in der Woche Tänze für diesen Festtag einzustudieren. Tanzen wird hier in Peru sehr großgeschrieben!

 

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Hier gratulieren Abgesandte einer andere Circa-Schule Paulo VI zum Geburtstag.

 

Was sonst noch alles geschah außer, dass wir angefangen haben zu unterrichten……..

Der Ausflug zum Klettern am Rio Chili mit unseren Kinderheimmädls und all ihren Geschwistern aus anderern CIRCA-Kinderheimen.

P1010055Rosario beim Anziehen des KletterhelmesP1010065Rio Chili mit Chachani im HintergrundP1010067P1010072P1010087Mayorit flieg!!!!!!!!!P1010119P1010115Nachdem Klettern wurde noch im Rio Chili gebadetP1010143Manche wurden so nass, dass sie die eine un poquito zu große, aber trockene Jacke anziehen mussten 🙂

 

Am Sonntag dannach fand dann der Sporttag statt, an dem alle CIRCA-Kinderheime gegeneinander in den Kategorien Fußball, Volleyball und Tanz antraten. Unser Kinderheim Santa Rosa belegte den 3. Platz.

P1010163Unsere equipo Santa Rosa, natürlich im einheitlichen rosa Dress mit unseren Maskotchen P1010186Unser Motto: „Das beste am Sport ist, dass es Herzen eint und große Freundschaften hervorbringt.“IMG_20171014_191612P1010202Die Mädls von der equipo Santa Teresita

Außerdem ist in Peru jetzt das Fußballfieber ausgebrochen, denn Peru hat das erste mal seit 1978, also seit 35 Jahren wieder die Chance sich für el mundial (die WM) zu qualifizieren. Mit dem 1:1 gegen Kolumbien, ist die Qualifikation für die WM 2018 in Russland zwar noch nicht sicher, aber die Peruaner feierten das Unentschieden gegen den Nachbarn wie einen Sieg. Jetzt muss sich die selección peruana in el repechaje (in der Relegation) gegen die Mannschaft aus Neuseeland beweisen. Wir drücken der Blanquirroja natürlich die Daumen. ¡AL MUNDIAL, AL MUNDIAL, VOLVEREMOS AL MUNDIAL! 

Liebe Grüße ins herbstliche Deutschland aus dem fast immer sonnigen Arequipa,

Clara, Christoph, Daniel, Maria und Sophia 🙂

 

 

Nach einem Monat schon Arequipeños

¡Buenos Tardes!

Zuerst einmal: Ja, wir leben noch! Leider haben wir uns schon länger nicht mehr gemeldet, weil die Zeit hier gefühlt doppelt so schnell vergeht wie in Deutschland. Wir haben in der kurzen Zeit wieder eine Menge erlebt, von dem wir berichten möchten.

Die schönste Neuigkeit allem voran: Unsere kleine Gruppe hat Zuwachs bekommen! Nein, es ist kein Baby! 😀 Seit 2 Wochen haben wir eine neue Freiwillige bei uns. Sie heißt Rebecca, ist ebenso wie wir 18 Jahre alt und kommt aus Frankfurt. Leider bleibt sie nur 3 Monate, ist aber schon ein Teil unserer Gruppe geworden, den wir nicht missen möchten.

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am Plaza de Armas in Arequipa mit Vulkan Misti im Hintergrund

Vor einer Woche haben wir außerdem alle zusammen in unserer casita mal zur Abwechslung was ohne Reis und Kartoffeln gekocht: Kaiserschmarrn mit Apfelmus und als Vorspeise Tomatensuppe 

Den Kindern und uns hat es recht geschmeckt, es war muy rico.

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Clara, Maria und Daniel gerade fest am kochen
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da ist wohl was aus dem Ruder gelaufen 😀
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der fertige Kaiserschmarrn

Zuletzt sollte noch gesagt sein, dass wir alle immer noch fest am Spanisch lernen sind und bereits immer wieder in den Kinderheimen vorbeikommen, um bei Hausaufgaben zu helfen oder einfach nur zu spielen. Kommende Woche beginnt dann die „richtige“ Arbeit in den Schulen, auf die wir uns schon sehr freuen.

PS.: Wir haben von einer Ex-Freiwilligen einen lieben Brief erhalten, der eine Geldspende enthielt. Leider konnten wir dich auf keine Weise erreichen, um uns zu bedanken. Deshalb hier erst einmal ein DANKE und wir versprechen, dass wir den Alltag von den Kinderheimkids damit versüßen werden, wie du es vorgesehen hast. 🙂

Natürlich bedanken wir uns auch über alle anderen eingegangenen Spenden!

¡Hasta pronto!

Schon 2 Wochen in Arequipa?

¡Hola Amigos!

Die Zeit vergeht hier wie im Flug! Es kommt uns vor als wäre es gestern gewesen, als wir am 13.8 in Arequipa aus dem Flugzeug ausstiegen und freudig willkommen geheißen  wurden.

IMG-20170827-WA0010Peru-Crew in Lima kurz vor dem Abflug nach Arequipa

In der ersten Woche durften wir unsere neue Heimatstadt und unsere Organisation CIRCA-MAS näher kennen lernen. Dies begann schon einmal sehr aufregend, da am 15.8  das 477. Gründungsfest Arequipas gefeiert wurde. An diesem Tag fand eine Parade statt, die von 10:00 bis 21:00 dauerte. Wir gönnten uns ganze 5 Stunden voller Festwägen, Tänzer und Blaskapellen, die ihre schönsten Trachten und Gewänder vorführten.

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Jedoch waren wir nicht nur im Stadtinneren, sondern auch weit draußen an den Rändern der Stadt, um uns einige Circa-Schulen anzusehen, in denen wir zukünftig arbeiten werden. Dort nutzten wir die Gelegenheit uns die Stadt auch aus anderen Perspektiven anzusehen.

IMG-20170827-WA0015.jpgAusblick vom Pausenhof einer Circa-Schule

Außerdem haben wir uns einige Kinderheime angesehen, in denen wir herzlich empfangen wurden und sogar ein Willkommensständchen vorgesungen bekamen.

Letzten Samstag waren wir gemeinsam mit dem Kinderheim Santo Tomas (Kinderheim für Jungen zwischen 6 und 12 Jahren) in Mejia am Pazifikstrand. Nach einer 4 stündigen Busfahrt mit dem neuen Circa-Bus, der mit Spenden aus der Gemeinde Thyrnau finanziert wurde, kamen wir endlich am Strand an. Wir hatten alle sehr viel Spaß beim Sandburgen bauen und baden im eiskalten Meerwasser.

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Nach dem Wochenende begann für uns dann der Ernst des Lebens: Spanisch Lernen!   Seit Montag sind wir jeden Tag fest am Lernen, was nicht bedeutet, dass wir im Unterricht sitzen, daheim Hausaufgaben machen und dann wars das – Nein. Wir leben zusammen mit 13 super lieben Mädchen in einem Kinderheim und kommen so nie dem Spanisch-Lernen aus. Da kommt es schon einmal vor, dass ein Kind auf einen Gegenstand zeigt und man sagen muss wie dieser auf Spanisch heißt. Ein ständiges Lernen, das uns allen viel Anstrengung abverlangt, aber auch sehr viel Freude bereitet.

Außerdem haben wir schon die peruanische Spezialität schlechthin probiert:                  CUY – Meerschweinchen

IMG-20170827-WA0014und ja, wir haben es wirklich gegessen! 😀

Nach diesen ersten 2 Wochen können wir behaupten, dass wir uns langsam eingelebt haben und dass es uns allen hier sehr gefällt. Wir leben hier wie in einer großen Familie, in der alle zusammen helfen und gemeinsam viel Spaß haben.

IMG-20170827-WA0017.jpgJulia, Sophi, Xiomara und Maria (von links nach rechts)

¡Hasta pronto!

Die frischgebackenen Arequipeños 🙂

 

 

5 Eindrücke aus Lima

Bevor wir in Arequipa ankommen sind, verbrachten wir einige Tage in der peruanischen Hauptstadt LIMA.

  1. El claxon – Die Hupe, das meist gespielte Instrument der Taxifahrer in Lima. Vermutlich gibt es keine Sekunde am Tag in der keiner auf seine el claxon drückt.
  2. Eine Stadt ohne Ende, Lima hat zehn Millionen Einwohner und als wir auf den Berg San Cristobal wanderten (mit Polizeischutz, da der Weg durch die Slums der Hauptstadt führte), sahen wir die Häuser, die sich scheinbar ewig über den Horizont hinausziehen.IMG-20170816-WA0020Daniel, der Begleitschutz-Polizist, Maria, Sophia, Clara, Christoph und Alison, die uns zusammen mit ihrem Vater Pedro am Flughafen abholte und in Lima begleiteteIMG-20170816-WA0019Im Hintergrund Häuser ohne Ende
  3. Smog und Nebel, Lima ist eine Stadt in der wir die Sonne selten sahen und in der es aufgrund des Smogs auch nicht richtig Dunkel wurde.
  4. Essen und Trinken, bereits in Lima futterten wir uns durch die leckere peruanische Küche (muy rico 🙂 ). Von Kokablätter über Chicha Morada (Saft aus schwarzen Mais) bis hinzu Ceviche ( roher Fisch mit Zitrone) war alles dabei.IMG-20170816-WA0018Daniel, Christoph und Clara beim Austesten der KokablätterIMG-20170816-WA0015Maria mit Choclo, Sophia mit Mazamorra Morada und Clara mit Chicha Morada
  5. Wilde Taxifahrten, die Straßen Lima haben viele Schlaglöcher und Bremsschwellen, die die taxistas keineswegs interessierten. Außerdem wird das Schild DESPASCIO (zu deutsch: langsam) gerne ignoriert. Für die Taxifahrer ist es auch kein Problem, wenn man auf der Rückbank zu fünft sitzt.IMG-20170816-WA0001Clara, Christoph, Maria, Sophia und Alison auf der Rückbank zu fünft zusammen gequetscht

Achtung: Neues Spendenkonto!

¡Buenos Dias!

Leider müssen wir eine schlechte Nachricht überbringen.

Wir haben eine falsche Zahl bei der IBAN-Nummer unseres Spendenkontos entdeckt. Deswegen möchten wir uns in aller Form dafür entschuldigen, wenn Ihr schon ohne Erfolg versucht habt zu spenden.

Wir hoffen natürlich, dass durch diesen Vorfall Eure Großzügigkeit in keinster Weise eingeschränkt wird. Wir sind auch nur Menschen und machen manchmal Fehler. 🙂

Auf Eure weiterhin tatkräftige finanzielle Unterstützung hoffen

Clara, Christoph, Sophia, Daniel, Maria

PS.: Wir wollen uns noch einmal für die großzügige Spende über 300 Euro des Maristen Gymnasiums Fürstenzell bedanken! Wenn wir ein Projekt mit den Kindern genauer geplant haben, werden wir darüber sofort in unserem Blog berichten.

Unser richtiges Spendenkonto:

Konto: Missionsreferat – Diözese Passau
Liga Bank Passau
IBAN: DE49 7509 0300 0004 3035 20
BIC: GENODEF1M05
Verwendungszweck: CIRCA-MAS

(Betreff Spendenquittungen: Bitte geben Sie als Spender ihre Adresse vollständig an, damit wir Ihnen die Spendenquittungen direkt zuschicken können.)

 

Spenden sammeln am Gymnasium Fürstenzell

Hallihallo! ¡Hola! 🙂

Da Maria, Clara und Christoph ihre Schulzeit am Gymnasium Fürstenzell verbrachten, machten wir am Schulfest einen Stand, an dem wir peruanische Spezialitäten (Quinoasalat, Tortilla, Salzgebäck) anboten und die fleißigen Esser freiwillig für unser Projekt spendeten. Wir nahmen über 70€ ein – ein voller Erfolg!

 

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(v.l. Christoph, Clara, Sophia, Maria; leider konnte Daniel nicht dabei sein)

Außerdem nutzten wir die Gelegenheit um das Projekt bei den Gästen des Schulfestes bekannt zu machen. Die meisten zeigten sich sehr interessiert und wünschten uns eine tolle Zeit in Südamerika!

Bis bald! ¡Hasta la vista! 🙂

Christoph, Clara, Daniel, Maria, Sophia